10.04.2019

Professor Heiner Winker übernimmt wichtiges Amt bei den Rotariern

Distrikt-Trainings-Versammlung

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Erfurt. Das Hotel Radisson blu war in den vergangenen Tagen fest in rotarischer Hand. Hier fand eine länderübergreifende Distrikt-Trainingsversammlung statt – für all jene, die künftig Rotary-Clubs in Thüringen, Ober- und Unterfranken leiten werden. Für einen war das Treffen eine besondere Herausforderung: Prof. Heiner Winker aus Erfurt. Er wird ab Juli dem Distrikt 1950 mit 67 Clubs und 3.000 Mitgliedern als „Governor“ vorstehen. Vorgeschlagen für dieses Amt und gewählt wurde er bereits vor einigen Monaten. Winker, von Beruf Unfallchirurg und seit drei Jahren im Ruhestand, wird in seinem neuen Ehrenamt alle Clubs besuchen, über die sozialen Projekte der Rotarier diskutieren, weiter an der Vernetzung der Clubs arbeiten. „Das ist eine reizvolle und fordernde Aufgabe“, findet er.

Jugendaustausch fördern und in Nepal helfen

Rotary wurde vor mehr als 100 Jahren in den USA gegründet, versteht sich als internationales Netzwerk von Menschen, die Verantwortung tragen und die sich gemeinnützig engagieren wollen. Es gibt weltweit mehr als 1,2 Millionen Rotarier. Zu den Grundsätzen zählen – wie bei allen Service-Clubs – Toleranz gegenüber Völkern und Religionen, der Dienst an der Gemeinschaft, der Einsatz für Freundschaft und Verständigung. Heiner Winker gehörte vor 21 Jahren zu den Gründern des Erfurter Rotary-Clubs „Krämerbrücke“. In seiner einjährigen Amtszeit als Governor will er zwei Bereiche besonders in den Fokus nehmen. „Rotary fördert den Jugendaustausch. Junge Leute können für drei bis zwölf Monate ins Ausland gehen und dort bei rotarischen Familien leben, den Alltag kennenlernen, sich einbringen. Ein privater Rotary-Hintergrund ist dafür nicht nötig.“ Die Kosten seien dank der Unterstützung der Clubs überschaubar, die Möglichkeiten groß. Demnächst will er das Programm vor allem Eltern, Lehrern und Schülern der Klassenstufen 8 und 9 vorstellen. Außerdem möchte er Spenden für Nepal einwerben. Hier ist er seit dem Erdbeben vor vier Jahren immer wieder als Arzt im Hilfseinsatz und weiß um viele Bereiche, wo Unterstützung Not tut. Heiner Winker freut sich, dass der Kongress reibungslos über die Bühne ging und es ausschließlich positive Rückmeldungen gab. „Dank der Unterstützung aus den Erfurter Clubs konnten wir ein sehr interessantes Programm anbieten, auch die Stadtführung kam gut an.“ Nun ist er gespannt auf seine neue Aufgabe, denn die entspricht seinen eigenen Überzeugungen: nicht im eigenen Saft zu schmoren, sondern sich für andere nützlich zu machen.

Quelle: Thüringer Allgemeine / Birgit Kummer / 08.04.19

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